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Gemeinde Taufkirchen

Gemeinde Taufkirchen


Hachinger Bach 2000

Hachinger Bach 2000


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(16.07.2016)

Taufkirchen Chronik: Eine kleine Ortsgeschichte


Wichtige Daten aus der Entwicklungsgeschichte der Gemeinde Taufkirchen,
zusammengestellt von Ernst Kistler, Heimatpfleger der Gemeinde Taufkirchen.
(Überarbeitung und Erweiterung von Günter Valdorf, docs4u.de)

Datum Ereignis
806 Der Ortsteil Pötting wird erstmals genannt: Älteste Ortsnennung eines Ortsteils in Taufkirchen.
1012 Der Ortsteil Winning wird erstmals genannt.
1042 Der Ortsteil Potzham wird erstmals urkundlich genannt.
1135 Hitze- und Dürrejahr: Wälder und Wasserläufe ausgetrocknet.
1145 »Hachinga«: Name für alle Orte des Hachinger Tales bis ca. 1145
1148 Der Ort Taufkirchen wird erstmals urkundlich genannt.
1156 Der Ortsname Taufkirchen findet sich im ältesten Steuerregister des Bischofs von Freising und Kloster Tegernsee.
1292 Der Saxhuberhof im Ortsteil Westerham wird erstmals urkundlich als Besitz des Klosters Schäftlarn erwähnt.
1315 Die Kirche St.Johannes wird genannt.
1349 Die Kirche St.Georg in Pötting wird genannt.
1381 Ritter Hilprand Taufkircher gestorben.
(Grabstein in der Dorfkirche St.Johannes der Täufer)
1382 Cunrat Taufkircher wird als Richter in München beurkundet.
1544 Die Taufkircher veräußern ihren Besitz an den Herzog und siedeln um nach Großhöhenrain bei Feldkirchen-Westerham.
ca. 1560 In Apians Landbeschreibung wird Taufkirchen mit Kirche und Burg der Herzöge beschrieben.
1568 Wasserordnung am Hachinger Bach
1592 Herzog Wilhelm der Fromme schenkt seine Hofmark Taufkirchen an das Jesuiten-Kolleg in München.
(Aufhebung des Jesuitenordens im Jahr 1773)
1592 Die Hofmark Taufkirchen besteht aus den Orten »Tauffkirchen, Wössterhaim, Winding, Perckhaim, Potzhaim, Petting, Engeberting (Englwarting), Streichers Hub zu Niderhäching (Unterhaching) und 5 Mühlen, 1 Ehehafft Schmidtn und 1 Hoffmarck Ehetafern«.
1632 Schwedische Truppen ziehen im 30-jährigen Krieg durch Taufkirchen.
1634/35 Die Pest wütet im Hachinger Tal.
1694 Am 3. Mai brennt der Pfarrhof Oberhaching mit allen Unterlagen und Schriften vollständig nieder.
1701 Aus Wenings Landbeschreibung: Taufkirchen, eine Hofmark ohne Schloß, zwei Stunden von der Hauptstadt; zwar ebenen Lands, jedoch steinigen Bodens. Anno 1592 dem Collegio soc. Jesu zu München überlassen. Außer eigenem Forellenbächlein schlechte Fruchtbarkeit und des steinigen Bodens halber wenig Getreide. Schutzpatron und Schirmheilige des Gotteshauses: Beide Johannes – der Täufer und Evangelist.
1737/38 Kirche St.Johannes: Großer Aus- und Umbau durch die Jesuiten
1773 Die Hofmark fällt an den Malteserorden (bis 1808)
1795 Durchzug französischer Truppen (Scharwerk):
siehe HStA Reg. 46/1 nr. 555 ff
bis 1800 Taufkirchen — Hohes Malteser Ritter Ordens Hofmark, auch Malteser Ritter Commende – Verwaltungsamt Taufkirchen
1802 In Bayern wird die allgemeine Schulpflicht eingeführt.
1804 Schullehrer und Mesner Alois Bahradt unterrichtet in seinem Haus am Hachinger Bach 12 Buben und 8 Mädchen.
1808 Die Hofmark Taufkirchen fällt an den Bayerischen Staat zurück, gehörte bis 1808 zur Malteser-Ordens-Kommende Ebersberg.
1809 Gebäude und Grundstücke werden ortsteilweise nummeriert.
1816/17 Hungersnot in Bayern, verursacht durch Mißernten.
Die Kartoffel, bisher nur Viehfutter, wird als »Speisekartoffel« angenommen.
1818 Am 17. Mai werden durch das 2. Königliche Edikt zur Gemeindebildung in Bayern die Orte Taufkirchen, Westerham, Winning, Bergham, Potzham und der Weiler Pötting zur Königlichen Rural-Gemeinde Taufkirchen zusammengeschlossen. (Rural- = Land-)
1818 Taufkirchen erhält seine Selbstverwaltung.
1820 Taufkirchen hat 526 Einwohner in 92 Häusern, 1 Kirche, 1 Schule, 1 Wirtschaft, 5 Mühlen, 1 Sägewerk.
1820 Im Hachinger Tal von Oberhaching bis Unterhaching leben 203 Familien mit 1136 Seelen in 229 Häusern.
1821 Die Tölzer Straße wird erstmals zur Straße ausgebaut.
1824 Am 21.12. legt eine Feuersbrunst halb Bergham in Schutt und Asche.
1825 Erste "Aussiedler" siedeln an die Tegernseer Landstraße hinaus (Strasshäuser).
1830 Taufkirchen hat 489 Einwohner in 93 Häusern.
1840 Taufkirchen hat 526 Einwohner.
1846 Schullehrer Johann Wieser verkauft sein privates Schulhaus an die Gemeinde Taufkirchen.
1848 Aufhebung der Hofmarken.
Taufkirchen kehrt in den Amtsbereich des Landgerichtes zurück, nachdem es jahrhundertelang einen eigenen Gerichts- und Verwaltungsbezirk gebildet hatte.
1854 Cholera–Epidemie im Hachinger Tal.
6 Tote in Taufkirchen, 19 in Unterhaching und 4 in Oberhaching. – Der Oberhachinger Pfarrer ersucht das Landgericht München um Entsendung eines Arztes (Dr. Nussbaum). Die Hausbrunnen-Benutzung muß verboten werden. – In der Gaststätte Wild (heute: Trenner) wird eine Suppenküche eingerichtet. – Die Epidemie wird eingedämmt und flaut ab.
1842 Der Hachinger Bach und der Entenbach werden aufgedämmt (Eiche!).
1864 Erster gemeindlicher Schulhausbau mit Lehrerwohnung am Hachinger Bach (südlich der Pfarrkirche)
1870/71 Kriegszeit – 2 Männer gefallen.
1871 Taufkirchen hat 580 Einwohner.
1874 Gründung der »Krieger- und Soldatengemeinschaft«.
1876 Am 1.1. wird das gemeindliche Standesamt eröffnet, die Beurkundung aller Personenstandsfälle erfolgt fortan in der Gemeinde.
Die Freiwillige Feuerwehr wird gegründet.
Taufkirchen hat 552 Einwohner und 89 Hausnummern in 6 Ortsteilen.
1876 Die Guldenwährung wird von der Reichsmark abgelöst.
(1 Gulden = 135 Pfennige)
1880 Die erste Kartoffelspiritusbrennerei wird erbaut.
um 1880/90 Der "Chirurg" Peter Hörnig, heilkundiger Bader, übersiedelt von Unterhaching nach Taufkirchen.
1881 Die Schützengesellschaft »Fröhlicher Abend« wird gegründet.
1892 Bau von Feuerwehrhaus mit 1 Schulsaal (3 Klassen) und Lehrerwohnung
1893 Gründung des Burschenvereins »Fröhlich frisch auf«
1894 Erste Straßenpflasterung in Taufkirchen
1896 F. Kreser kommt als Baderlehrling nach Taufkirchen († 1951)
1898 Beginn und Aufbau elektrischer Leitungen durch die Fa. Siemens&Halske
1898 Eröffnung der Eisenbahnlinie München-Ost – Deisenhofen
1899 Der Gde.-Bezirk Taufkirchen hat 605 Einwohner.
1900 Am 1.1. tritt das Bürgerliche Gesetzbuch in Kraft.
1900 Taufkirchen hat 623 Einwohner in 106 Haushaltungen.
1900 Anschluß an Elektrizität - "Elektrisches Licht" im Dorf
1902 23.12.: Allgemeine Schulpflicht in ganz Bayern.
1903 1.6.: Ochsenrennen in Taufkirchen.
1903 16.6.: Reichstagswahl: Taufkirchen hat 148 Wahlberechtigte,
wovon 95 wählten (28 Zentrum, 38 Bauernbund, 29 Sozialdemokraten).
1904 625 Einwohner, 2 Schulen mit 96 Werktags- und 23 Feiertagsschülern, 7 Wirtschaften, 6 Brennereien, 5 Mühlen, 1 Sägewerk
1905 Arbeiterverein Taufkirchen-Unterhaching gegründet (Fahne in St. Alto, Unterhaching)
1906 Gründung Radfahrclub "Über Berg und Tal" in Bergham
1909 Taufkirchen wird eigene Pfarrei (1. Pfarrer: Ferd. Buchwieser 1909-1924)
1910 Taufkirchen hat 717 Einwohner
1910 Enthüllung des Kriegerdenkmals
1911 Hitzejahr (Mitte Mai - Mitte September ohne Regen)
1914/18 Kriegszeit - 18 Männer gefallen
1918/19 Politische Unruhen im Hachinger Tal (Bürgerwehr)
1919-23 Inflation
1923 16.11.: Rentenmark eingeführt. 2 Billionen Papiermark = 4,2 Rentenmark = 1 US-Dollar
1924 2. Pfarrer: Gottfried Ziegler, bis 1935
1924 30.3.: Erste offizielle Radiosendung aus München
1925 772 Einwohner - 734 kath., 37 evang., 1 sonst.
1928 Funde aus der Römerzeit "Vivite Felices" in Potzham (Wasserturmbau)
1928 Posthilfsstelle in Taufkirchen
1929 Eigenes Wasserwerk in Betrieb
1933 Beginn der Nazi-Herrschaft
1933 1.2.: Postagentur in Taufkirchen
1933 Taufkirchen hat 772 Einwohner in 123 Gebäuden
1933 4,1 Millionen Arbeitslose in Deutschland
1934 Baubeginn der Autobahn München-Salzburg auf Taufkirchner Flur ("Fanget an").
1935 3. Pfarrer: Max Weidenauer bis 1966
1938 Maul- u. Klauenseuche in Taufkirchen-Bergham
1939 Taufkirchen hat 836 Einwohner
1939 Gefahr der Eingemeindung Taufkirchens zum 1.10.39 in die Stadt München wegen Kriegsbeginn abgewendet.
1939/45 Kriegszeit — 39 einheimische und 21 Männer unserer Heimatvertriebenen sind gefallen. 3 waren Bombenopfer, 2 wurden in den Wirren der Nachkriegszeit ermordet und 29 sind vermißt.
1940 Überschwemmung in Taufkirchen
1941 Kreuz muss aus Schulzimmern entfernt werden.
1942 2 Kirchenglocken (27,5 Ztr. und 17 Ztr.) müssen abgeliefert werden.
1943 Schwere Schäden an Häusern und Kirche durch Bombenabwurf am südlichen Ortsrand von Taufkirchen.
1944 Bombenvolltreffer auf Gartenhaus, 2 Tote
1944/45 250 Ausgebombte (Bombenflüchtlinge) in Taufkirchen
1945 Kriegsende; Amerikaner besetzen Hachinger Tal.
Deutschland in Trümmern — Ende der Nazi-Herrschaft.
1945 Fremdländische Plünderer erschießen 2 Taufkirchner.
1946 Viele Heimatvertriebene u. Flüchtlinge nach Taufkirchen:
1521 Einwohner, davon ca. 800 Heimatvertriebene, z.Zt. rund 50 land- u. forstwirtschaftliche Betriebe am Ort.
1946 Kartoffelkäfer-Suchdienst
1946 Fragebogen der Amerikanischen Militärregierung an alle Haushalte (Entnazifizierung).
1947 Schulspeisung für Kinder
1947 Gründung der SPD Taufkirchen
1948 Währungsreform
So. 20.06.: Auszahlung 40 DM Kopfgeld im Gasthaus Trenner
1949 13.3.: Glockenweihe von 3 neuen Glocken in St. Johannes
(Gewicht 73,44 u. 30 Ztr. u. eiserner Glockenstuhl 47 Ztr.)
1950 31.3.: Aufhebung der Lebensmittelrationierung durch die Bundesregierung
1950 Erweiterung des Friedhofs nach der Nordseite.
1951 Beginn mit Arrondierung der Grundstücke westlich der Bahnlinie.
1951 Taufkirchen hat 1601 Einwohner in 384 Wohnungen
1951 25.4.: Todestag des letzten Taufkirchner approbierten Baders Fritz Kreser
1951 Erste Arztpraxis in Taufkirchen (Dr. Schallenberg)
1953/54 Elektrische Anlagen im Dorf allgemein auf 220 Volt erhöht.
1954 31.10.: Sender Wendelstein strahlt erstmals 2 Stunden Fernsehprogramm aus.
1957 Neues Gemeinde-Wappen (Stammwappen des alten Ortsadels)
1958 Neubenennung der Straßen und Umnummerierung der Häuser
1959 Einführung der "Hausunratabfuhr"
1960 Einweihung des Schulhauses an der Dorfstraße und Lehrerwohnhaus
1960 Grundbuchumschreibung der früheren Ortsvermögen auf die Gemeinde Taufkirchen
(siehe Gemeinderatsprotokoll v. 26.7.1960).
1961 Gründung des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung im Hachinger Tal.
1962 Bachmühle stellt als letzte der 5 Mühlen den Betrieb ein.
1962 Gründung des SV Taufkirchen
1962 1. öffentliche Telefonzelle am Taufkirchner Rathaus
1963 Taufkirchen hat 1631 Einwohner (1284 katholisch, 267 evangelisch)
1964 Taufkirchen hat 32 landwirtschaftliche Betriebe (mit 753 Stück Rindvieh, 106 Schweinen, 83 Zugmaschinen).
1965 Gründung der CSU Taufkirchen
1967 Bau der Kanalisation
1967 4. Pfarrer: Georg Maier (bis 1990)
1968 Taufkirchen hat 1545 Einwohner.
1969 Baubeginn der Siedlung am Wald auf einer Fläche von 1 Mio qm
um 1970 1. Rezession nach dem Krieg
1970 Taufkirchen hat 3300 Einwohner mit 300 Hunden;
erste Familien beziehen Wohnungen in der Großsiedlung am Wald.
1971 Evang. Kirchenzentrum mit Kindergarten eröffnet.
1971 Gründung der Volkshochschule Taufkirchen
1971 Gründung des DJK Taufkirchen
1971 5.4.: 1. Spatenstich durch Bundesverkehrsminister Leber für den Münchner Autobahnring am Südkreuz;
südl. Behelfsausfahrt bei Taufkirchen (am Hohenbrunner Weg)
1972 S-Bahn-Betrieb aufgenommen (Elektrizifierung der Strecke München-Deisenhofen)
1972 30.1.: Orgelweihe in St. Johannes
1972 Taufkirchen hat 10.000 Einwohner
1972 Gründung der Nachbarschaftshilfe
1972 Gründung der Arbeiterwohlfahrt Taufkirchen
1973 Poststelle im Alten Rathaus
1973 Eröffnung des Taufkirchner Wochenmarktes
1973 1. Kindergarten von St. Johannes am Postweg in "Alt"-Taufkirchen eröffnet.
1973 25.11.: erster autofreier Sonntag und 1 Verkehrstoter in Taufkirchen
1974 Einweihung des Rathauses am Köglweg.
1974 Gründung des VdK-Ortsverbandes
1975 Kirchenweihe von St. Georg
1976 Taufkirchen hat 13.440 Einwohner (davon 1062 Ausländer)
1976 16.6.-13.7.: Hitzeperiode um 30°
1976 Gründung der Musikschule
1976 Mai und September Erdbeben
1976 Gründung Künstlerkreis
1976 Reg v. Obb. erteilt den Gemeindeteilnamen "Am Wald"
1978 Einweihung Staatlichen Realschule Taufkirchen
(Walter-Klingenbeck-Schule)
1978 Partnerschaft mit Meulan (Frankreich)
1978 Inbetriebnahme des neuerbauten Wasserwerkes
1979 Fuß- u. Radwegbrücke über Waldstraße und B13/neu
1979 Gemeindefahne »weiß, schwarz, gelb« mit Gemeindewappen
1980 30.1., Gründung der TWG (Gemeinnützige Taufkirchner Wohnungsbaugesellschaft)
1980 Taufkirchen hat 14.622 Einw. (35 % unter 21 Jahren, 6 % über 65 Jahre)
1980 Ölkrise in Deutschland
1981 Gründung des Malteser-Hilfsdienstes (MHD)
1982 16.7.: Eröffnung des Einkaufszentrums Eschenstraße
1983 Taufkirchen hat 15.000 Einwohner
1984 Neues Postamt am Lindenring
1985 Einweihung Wolfschneiderhof mit Heimatmuseum
1986 26.4.: Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl, starke Radioaktivität in Europa.
1986 7.6.: Eröffnung Heimatmuseum
1986 Einweihung Seniorenwohnanlage
1986/87 Kältester Winter seit 130 Jahren
1987 Volkszählung: 14.891 Ew. (davon 1266 Ausländer) in 2097 Wohngebäuden, 5700 Haushaltungen u. 549 Arbeitsstätten
1988 11.11.: Einweihung Ritter-Hilprand-Hof
1988 Großfeuer im Einkaufszentrum Lindenring/Eichenstraße/Wildapfelstraße
1990 Januar: 16.042 Einwohner
1990 5. Pfarrer: Stefan Schmittner, bis 1994
1990 Februar: Orkane "VIVIAN" und "WIEBKE"
1991 Taufkirchen hat 19 Landwirte, 3 Kartoffelbrennereien, 1 Sägewerk, 3 Gärtnereien, 2 Reitställe
1993 100 Jahre Burschenverein: Ochsenrennen im Kegelfeld
1993 Taufkirchen hat 16.900 Einwohner, darunter 2.157 Ausländer
1993/94 Archäologische Grabungen in den Kegelfeldern ("Taufi")
1994 Juni - August: Dürreperiode
1994 6. Pfarrer: Helmut Fried
1994 Partnerschaft mit Wildau (Brandenburg)
1995 Einweihung von Sport- und Freizeitzentrum
1995 Taufkirchen: 6 500 Haushaltungen, davon 2 000 Sozialwohnungen
1996 Rekonstruktion eines "Keltenhauses" auf Originalstandplatz im Sport- und Freizeitzentrum
1997 11.5.: Eröffnung des "Keltenhauses"; Anlage eines Umweltgartens (offizielle Eröffnung: 19.6.1999)
1997 Juli: Taufkirchen hat 17.329 Einwohner (incl. Zweitwohnsitze)
1997 819 Kinder in Taufkirchens Grund- u. Hauptschulen
1997 Dez.: Das uralte Sägewerk am Hachinger Bach stellt Betrieb ein.
1998 Jubiläumsjahr:
1148 .. 1998     850 Jahre Taufkirchen
1898 .. 1998     100 Jahre Eisenbahn-Anschluß
1973 .. 1998       25 Jahre Wochenmarkt
1978 .. 1998       20 Jahre Partnerschaft mit Meulan
1978 .. 1998       20 Jahre Wasserwerk
1988 .. 1998       10 Jahre Kulturzentrum
25.6. .. 28.6.1998: Bürgerfest und 850-Jahrfeier
1998 Juni: Taufkirchen hat 16.485 Einwohner mit 522 Hunden, 109 Pferden, 516 Rindern, 13 Schafen, 15 Schweinen u. 50 Hühnern
1998 Dez.: Taufkirchen hat 16.727 Einwohner in 2317 Wohngebäuden mit 7574 Wohnungen
1999 Jan.: Taufkirchen hat 17.654 Einwohnern (inklusive Zweitwohnungen)
1999 11.8.: Totale Sonnenfinsternis – ein astromisches Jahrhundertereignis
1999 23.10.: Eröffnung »Haus der Nachbarschaftshilfe«
1999 Sept.-Nov.: Archäologische Grabungen im Mitterfeld in Bergham (u.a. 3 Keltengräber)
1999 Okt.: Spitzenheizkraftwerk am Köglweg in Betrieb
1999 Postamt am Lindenring heisst nun: Mc Paper & Co.
1999 26.12.: Orkan "Lothar"; viele Schäden (Taufkirchner Feuerwehr: 19 Einsätze)
1999 Taufkirchner Schülerzahlen:
Grund- und Hauptschulen:   910 Kinder
Staatliche Realschule:         458 Kinder, davon 111 Taufkichner Kinder
Gymnasium Unterhaching:  360 Taufkirchner Kinder
1999 31.12.: Taufkirchen hat 18.023 Einwohner (incl. Zweitwohnsitze)
1999/2000 Kirche St. Johannes: Sanierung innen und außen und des aus dem Jahre 1333 stammenden Dachstuhls (erstmals zur Jesuitenzeit 1737/38 saniert).
2000 Biomasseheizkraftwerk in Potzham nimmt Betrieb auf.
2000 31.5.: Taufkirchen hat 18.270 Einwohner (incl. Zweitwohnsitze)
davon: 15609 Deutsche u. 2661 ausländische Mitbürger (8930 Personen männlich, 9340 Personen weiblich)
Religionen:   Röm.Katholisch:   8.588 Personen
                     Evangelisch:         3.180 Personen
                     Israelitisch:                  6 Personen
                     AltKatholisch:              1 Person
                     sonstige:                6.495 Personen
2000 31.5.: In Taufkirchen, am Ahornring, wohnen 1108 Personen = 6 % der Gesamtbevölkerung.
1820 lebten von Oberhaching bis Unterhaching 1136 Personen (Seelen).
Im Ortsteil Taufkirchen am Wald leben 8882 Personen = 48,61 % der Taufkirchner Bevölkerung.
2000 Sept.: Starke Regenfälle im südlichen Landkreis München
2000 15.11.: Fusion der 2 Taufkirchner Sportvereine SV und DJK zum Sportverein SV-DJK Taufkirchen
2000 30.11.: Taufkirchen hat 18.376 Einwohner (incl. Zweitwohnsitze)
2001 16.1.: Taufkirchen hat 17.391 Einwohner (ohne Nebenwohnsitze)
2001 6.3.: Baubeginn nach Spatenstich durch Wirtschaftsminister Wiesheu zum 2-gleisigen Ausbau der S2 zwischen Giesing und Deisenhofen am S-Bahn–Haltepunkt Furth.
2001 12.3.: Richtfest im Senioren-Zentrum am Riegerweg. Hier sollen 121 alte und/oder Pflege-Bedürftige ein schönes Zuhause finden.
2001 Umbau der bisherigen Behelfsausfahrt an der Salzburger Autobahn zur regulären Autobahnauffahrt; Bau einer Radwegunterführung und Erneuerung der Brücke aus dem Jahre 1934
2001 28.3.: Offizielle Eröffnung des Biomasse-Heizkraftwerkes in Potzham
2001 März:  Preissteigerungen so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr (Benzin + Lebensmittel)
2001 März:  Mit Hauptwohnsitz (HW) und Nebenwohnsitzen (NW) leben in Taufkirchen
 15.956 deutsche und
   2.742 ausländische Mitbürger
------------------------------------
 18.898 Einwohner insgesamt
2001 23.-27. Mai: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Taufkirchen mit Festzug und Ochsenrennen
2001 2./3./4. Juni: »Essen im Juni teurer«
Verbraucher müssen in diesem Frühsommer mehr für Lebensmittel ausgeben als noch vor einem Jahr. Vor allem für Fleisch, Geflügel, Frühkartoffeln und Milchprodukte werden höhere Preise erwartet. Nur Eier gebe es wieder etwas billiger.
2001 31.12.: Taufkirchen hat 19.001 Einwohner
2002 Jahrhunderthochwasser:
Nicht nur Mitteldeutschland (Sachsen und Sachsen-Anhalt), auch Bayern ist von der Flutkatastrophe massiv betroffen.
2002 31.12.: Taufkirchen hat 19.123 Einwohner
2003 Jahrhundertsommer:
Langanhaltende Hitze (April .. September mit Rekordtemperaturen) und außergewöhnliche Trockenheit und Dürre in Deutschland, auch in Bayern.
2003 30.11.: Taufkirchen hat 19.240 Einwohner
2003 1.12.: Der durchgehend zweigleisige S-Bahn Verkehr auf der Strecke zwischen München-Giesing und Deisenhofen wird aufgenommen. (Offizieller Baubeginn: 6.3.2001)
2004 8.6: Venus-Transit (Venus zwischen Erde und Sonne) – ein astronomisches Jahrhundertereignis

Für die Korrektheit der gemachten Angaben in dieser Zeittafel kann keine Gewähr übernommen werden.


Diese Chronik wurde von Ernst Kistler, Heimatpfleger Taufkirchen zusammengestellt und wird für die Jahre ab 2000 ständig erweitert werden (in Vorbereitung) von Günter Valdorf.


Quellen:   

BayHSTA Personenselekt. Cart. 443

 

BayHStA Jesuitica 2445 1/30

 

Beschreibung des Hachinger Baches, München, Joseph Lindauer 1820

 

Gmde. Archiv Taufkirchen

 

PV Äußerer Wirtschaftsraum München — Strukturdaten

 

LRA München 'Intern'


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