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Wolfschneiderhof

Jeden 2. Sonntag im Monat in der Zeit von 13'00..17'00h geöffnet:
Der Wolfschneiderhof in der Münchener Str. 12 kann dann besichtigt werden.
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Des san mia


Die Geschicht ist wirklich wahr,
es war im 82ger Jahr,
da is oid Seidlin beim einkaffa
direkt in a Auto g'laffa.
Der Hof marod, koa Erbe mehr,
da Kistler moant,
der Hof muaß her.
Der Riedle sogt;
da ham's scho recht,
a so a Hof, der war need schlecht.

Mia macha draus ein Heimathaus,
i hoff, es wird was schönes d'raus.
Man hat need lang mit'm Planen g'wart,
hat aus der Kasse s'Geld zammgscharrt.
A bisserl no mit'm Gmaorat g'raft
und 83 des Sache kaft.
2 Jahr lang werd dann restauriert,
damit's a ja was gescheites wird.
Da Architekt stolz "schee schaugt's aus",
Da habt's jetzt euer Heimathaus.
Pfundig is word'n, dank Herrn Leitl
doch leer is der Gemeindebeitel.

Der Kistler richt's Museum ein,
des soll Taufkirchens Schmuckstück sein.
Für Stub'n, für Küch, und für d'Schlafkammer,
alles tragt er sauber zamma.
Für'n Stall, d'Remisen und vui mehr,
woas Gott wos schleppt er ois daher.
Akribisch wird alles notiert
und über d'Sammlung Buch geführt.
Da Bauerngarten word o'glegt;
d'Elfriede is, de wo ihn pflegt.
Seit 20 Jahr, des is g'wiss,
des Haus der Kistler's Herzbluat is.
Sie rackern, schuften, geb'n guat acht,
des Haus wird wie Fort Knox bewacht.

85 war's dann soweit,
das Heimathaus wird eingeweiht.
Fotografen de dean blitz'n
kracht hod's bei die Schütz'n.
Der Bürgermoasta hoit e Red,
de jedem sehr zu Herzen geht.
Dass des Haus need staad und leer,
muaß a Verein für's Brauchtum her.
Interessierte san schnell gefund'n,
man setzt sich zamm zur Gründungsrund'n.
De Vorstandschaft war schnell gewählt,
wia unser nächster Vers erzählt.

Als erste war ganz vorne dran,
die Annette Zimmermann,
da Harry Reiser steht ihr bei
und no sieben Männer und ein Wei.
Die Vorstandschaft ist nun komplett,
jetzt fleißig an die Arbeit geht.
Denn nach unser aller Willen,
soll sich das Haus mit Leben füllen.
Dies ist letztlich auch geschehen,
wie wir an dieser Stellwand sehen.

As Faschingskranzl, s'Früjahrssingen,
tuat die Leit zum lachen bringen.
Theater spuin, Johanniduilt,
as Heimathaus is oiwei gfuit.
Lampionfest zur Sommerszeit
des is des, wos d'Leit hoid gefreit.
Autorenlesung, Kirchweihfest,
auch hier san oiwei recht vui Gäst.
In Ritter-Hilprand zu Kathrein,
laden wir zum Tanzen ein.
Adventkranzbinden und b'sinna auf d'staade Zeit,
denn's Jahrsend is nimmer weit.
So schließt sich wie ein jeder weis,
im Verein der Jahreskreis.

Jahrelang wurd so geschafft,
dann gab's a neue Vorstandschaft.
12 Jahr war'n bis dahin vergangen,
dann hoaßt's auf oimoi nei anfangen.
de Steidle und der Haberkorn,
san die neuen Vorständ worden.
Drei aus der ersten Vorstandschaft
ham treu und fleißig weitergeschafft.
Der Beirat hat sich nei zammgfund'n
und komplett war unser Rund'n.

Schön war'n alle unsere Feste,
doch einige war's allerbeste,
z.B. ham mia oft wia wuid
die allerdümmsten Stückl'n gschpuit.
Regie da Hinterberger führt,
wias er im Rathaus auch probiert.
De Stückln san eahm gut gelungen,
des gfallt die Oiden und de Jungen.

So hat es sich mal zugetragen,
ihr braucht's den Nachtigall nur fragen,
der als listiger Bauernknecht
diamoi a Glaserl kippen möcht.
I hob eahm, in de Flasch'n glei,
an echt gräuslichen Grappa nei.
Er kippt das Stamperl, d'Luft bleibt weg,
da Nachtigall ist stumm vor Schreck.
Erheitert waren alle Leit
und mi hod des recht narrisch gefreit.

Gern trinken Gäst a Flascherl Wein,
drum luden wir auch gerne ein
unsere Leute auf einen Ratsch,
dazu an Speck und an Vernatsch.
beim Heurigen, das Haus war voll
und d'Leit, de fanden's einfach toll.
Auch Frankenwein und Kabarett,
fanden d'Leit hoit einfach nett.

Auch Ausflüge hab'n mia scho gmacht,
ham recht vui gseng und recht vui glacht.
Zum Törggelen nach Südtirol,
jeder fühlt sich dort sauwohl.
Ins Altmühltal und nach Braunau,
auch Straubing, Bog'n war eine Schau.
Zum Gardasee sind wir gefahren,
in Niederösterreich wir waren,
Steiermark, Fränkische Schweiz und Bodensee,
heuer geht es an die Spree.

Auch liebe Gäste aus Nahost
haben bei uns as Bier verkost
und wussten nicht, zur späten Stund,
is Allah drob'n oder herunt.
oder ist es umgekehrt,
sie waren alle ziemlich unbeschwert.

De Abende, de warn echt schee,
koana wollt ins Bett scho geh.
Eines des ist wohl ganz klar,
dies der Verdienst der Helfer war.
Die Namen dieser treuen Seelen,
sind beinahe nicht mehr zu zählen.
Denn was wäre ein Verein,
ohne treue Helferlein.

Die Geschicht jetzt jeder kennt,
i kimm endlich zu am End
und schenke mir a Glaserl ein,
hoch leben Helfer und Verein.

 

Taufkirchen, 14 Mai 2006
Angelika Steidle und Harry Reiser
(Bild dazu...)


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Wolfschneiderhof, Taufkirchen: 20 Jahre Förderverein [14.05.2006 – © Angelika Steidle, Harry Reiser]

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